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Seminarleitung

Dr. Richard Tatzreiter

Dr. Richard Tatzreiter wurde am 28.02.1970 in Wien geboren und wuchs im 15. Wiener Gemeindebezirk auf.
Nach Ablegung der Reifeprüfung am BG und BRG in Wien 15 trat er im Sommer 1988 in das Erzbischöfliche Priesterseminar Wien ein. Das akademische Jahr 1990 / 91 verbrachte er extern zu einem Pastoralpraktikum in der Pfarre Natività in Rom und setzte an der Päpstlichen Universität Gregoriana seine theologischen Studien fort, die er an der Universität Wien  mit Auszeichnung abschloss.
Nach dem Diakonatsjahr in der Pfarre Altsimmering in Wien 11 und dem Empfang der  Priesterweihe 1995 im Stephansdom wirkte er drei Jahre als Kaplan in der Pfarre Jedlesee in Wien 21, übte danach 1998 - 2005 das Amt des Erzbischöflichen Sekretärs von Kardinal Dr. Christoph Schönborn aus und leistete daneben priesterliche Aushilfstätigkeiten in verschiedenen Pfarren, vor allem am Kordon in Wien 14 und im Pfarrverband St. Leopold - St. Josef in Wien 2.
Das akademische Jahr 2005 / 2006 verbrachte er als Sabbatzeit im Priesterkolleg Santa Maria dell 'Anima in Rom und nahm die Arbeit an seiner Dissertation auf, in der die Kollegialität der Presbyter (Priester) und die kirchliche Identität des Presbyteriums im Blick auf die Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils thematisiert wird.
Am 1. September 2006 wurde er Subregens des Erzbischöflichen Priesterseminars in Wien.Nach der Promotion zum Doktor der Theologie im März 2009 an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Wien ernannte ihn der Erzbischof mit 1. 9. 2009 neben der Tätigkeit im Priesterseminar zum Moderator der Pfarre Bruckhaufen-St. Elisabeth in Wien 21.
Im Zuge der Ernennung seines Vorgängers Kan. Dr. Nikolaus Krasa zum Generalvikar der Erzdiözese wurde Dr. Tatzreiter am 1. Jänner 2011 Regens des Erzbischöflichen Priesterseminars Wien. Zugleich erfolgte die Ernennung zum Pfarrer der Pfarre Bruckhaufen, die mittlerweile zum Entwicklungsraum "An der Alten Donau" gehört.Von 9. bis 13. September 2017 war er Vorsitzender der österreichischen Regentenkonferenz, Anfang des Jahres 2017 wurde er in das Domkapitel zu St. Stephan berufen. Seit 1. September 2017 ist er auch Regens der Priesterseminare der Diözesen St. Pölten und Eisenstadt.Am 30. Jänner 2019 hat er die Verantwortung für die Pfarre Bruckhaufen an den Pfarrer von Kaisermühlen abgegeben.
Kontakt: r.tatzreiter@priesterseminar.at

Subregens Markus Muth

Markus Muth wurde 1971 in Stockerau (NÖ) geboren. Er besuchte das Kleine Seminar Hollabrunn und trat nach der Matura 1990 ins Erzbischöfliche Priesterseminar Wien ein. Im Jahr 1992/1993 verbrachte er sein Externjahr in der römischen Stadtrandpfarre San Romano Martire und studierte an der Päpstlichen Universtität Gregoriana.
Sein Pastoralpraktikum machte er 1996/1997 in der Pfarre Jedlesee, Wien 21, und das darauf folgende Diakonatsjahr in der Pfarre Neusimmering, Wien 11.
Die Priesterweihe war am 29. Juni 1998. Von 1998 bis 2001 war er Kaplan in der Pfarre Baumgarten, Wien 14.
Dann folgte der Ruf in die Jugendpastoral: ab 2001 als Jugendseelsorger des Vikariates Wien - Süd mit Sitz in Wiener Neustadt und zusätzlich ab 2002 als Diözesanjugendseelsorger (bis 2007). Für kurze Zeit war er auch Seelsorger in einer Jugendstrafanstalt.
Von 2006 bis 2012 war er Bundesjugendseelsorger der Katholischen Jugend Österreich.Bis 2011 wohnte er in der Pfarre St. Anton, Wien 10 – heute Teil der Pfarre „Göttliche Barmherzigkeit“ – und übernahm dort auch priesterliche Aushilfen.
2007 wurde er Geistlicher Assistent im Referat für Erwachsenenkatechumenat und Verkündigung im Pastoralamt der Erzdiözese Wien, was mit dem Thema seiner Diplomarbeit zu tun hat: "Wenn Erwachsene Christen werden." (1997)Seit 1. September 2011 ist er Subregens des Erzbischöflichen Priesterseminars Wien und seit 1. September 2012 Leiter des „Beirates für liturgische Bücher“ der diözesanen liturgischen Kommission.
Im Zeitraum 1. März bis 30. September 2017 hatte er zusätzlich eine Aufgabe im Pfarrverband Wagram-Au: In Absdorf war er Pfarradministrator und in Bierbaum, Königsbrunn, Neuaigen und Stetteldorf seelsorglicher Mitarbeiter. Seit 1. September 2017 ist er auch Subregens der Priesterseminare der Diözesen St. Pölten und Eisenstadt.

Subregens Univ.-Prof. Dr. Rudolf Prokschi

Univ.-Prof. Dr. Rudolf Prokschi wurde am 9. September 1953 in Asparn an der Zaya in Niederösterreich geboren. Er studierte 1972-77 katholische Theologie an der Fakultät der Universität Wien. 1978 wurde er zum Priester geweiht. 1978-81 war er Kaplan in der Pfarre Altlerchenfeld in 1070 Wien. 1981-87 arbeitete er als Assistent am Institut für Patrologie und Ostkirchenkunde.
Zwischen 1983 und 1988 war er Studienpräfekt am Wiener Priesterseminar. 1988 erfolgte die Promotion zum Doktor der Theologie. 1988-1996 war er Pfarrer in Ober St. Veit. Seit April 2004 ist er Universitätsprofessor für Patrologie und Ostkirchenkunde und Vorstand des Instituts für Theologie und Geschichte des christlichen Ostens der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Wien. 
Am 1. September 2005 übernahm er die Aufgabe des Rektors des Thomaskollegs. Seit 1. September 2010 ist er Mitglied des Domkapitels zu St. Stephan. Für den Zeitraum 1. Oktober 2018 bis 31. August 2019 ist er Subregens aller drei Seminare.
Außerdem wurde er mit 1. November 2018 zum ehrenamtlichen Landesseelsorger der Polizei Wien ernannt.

 

Subregens Pater Lorenz Voith CSsR

Geboren 1956 in Kärnten. Mitglied der Ordensgemeinschaft der Redemptoristen. Priesterweihe 1994 in Innsbruck. Ausbildung in Pastoralpsychologie. Einige der bisherigen Aufgaben und Funktionen: Rektor der Kollegien Innsbruck und Wien-Maria am Gestade; Gesprächs- und Beichtseelsorge; Generalsekretär des Europäischen Priesterrates CCPE (1998-2007); Provinzial der Österreichischen Redemptoristenprovinz (2005-2015); 2. Vorsitzender der Superiorenkonferenz der österreichischen Männerorden (2007-2015). 
Derzeitige Aufgaben: Bischofvikar für die Orden und Beauftragter für die Begleitung der Diözesanpriester (Diözese Eisenstadt); Rektor des Kollegs Wien-Hernals; Pfarrprovisor der Marienpfarre in Wien-Hernals. Projektleiter der „Gesprächsinsel“ in Wien; Subregens in den Priesterseminaren der Diözesen Wien, St. Pölten und Eisenstadt und Bezugsperson für die Seminaristen aus der Diözese Eisenstadt.

 

Spiritual P. MMag. Michael Meßner SJ

P. Michael Meßner SJ wurde 1947 in Brixen/Südtirol geboren. Nach der Matura trat er in die Gesellschaft Jesu ein; er studierte in München und in Wien.
1977 wurde er in Innsbruck zum Priester geweiht. 1977-1987 war er in der Jugendseelsorge in Linz tätig. Dann wirkte er 20 Jahre (1989-2009) als Spiritual in mehreren Priesterseminaren (Canisianum/Innsbruck, Brixen, Hötting/Innsbruck). Zuletzt (2009-2015) war er Kirchenrektor und Superior der Jesuitenkommunität am Alten Dom in Linz. 
Seit 1. September 2015 ist er Spiritual im Erzbischöflichen Priesterseminar Wien und seit 1. September 2017 auch in den Priesterseminaren der Diözesen St. Pölten und Eisenstadt.

 

Spiritual Dr. Peter Miščík

Peter Miščík wurde 1959 in Trenčín (Slowakische Republik) geboren. Nach der Matura 1978, dem Militärdienst und einer Berufserfahrung als Bauarbeiter trat er 1982 ins Priesterseminar in Bratislava ein.
Die Priesterweihe war am 14. Juni 1987 in Nitra (Slowakische Republik). Von 1987 bis 1990 war er Kaplan in zwei Pfarren in Nitra und in Turzovka.1990 wurde er vom Diözesanbischof Kardinal Ján Korec S.J. zum Studium der Dogmatischen Theologie an die Philosophisch-Theologische Fakultät Sankt Georgen in Frankfurt am Main gesandt. Nach der Verteidigung seiner Doktorarbeit im Bereich der ökumenischen Ekklesiologie kehrte er in seine Diözese zurück und unterrichtete von 1997 bis 1999 Dogmatik am Theologischen Institut und an der Universität in Nitra. 1999 wurde er von seiner Heimatdiözese Nitra der Diözese Eisenstadt geliehen und mit der Leitung der Pfarre Halbturn im nördlichen Burgenland betraut. Gleichzeitig unterrichtete er bei den Theologischen Kursen in Wien und arbeitete als akademischer Coach an der Universität Wien. Von 2002 bis 2004 ließ er sich zum Lebens- und Sozialberater am WIFI Wien ausbilden. 2006 wurde er Vertragslehrer an der Pädagogischen Akademie in Wien-Strebersdorf und 2008 Professor an der Pädagogischen Hochschule Burgenland in Eisenstadt. Vom Bischof Paul Iby wurde er 2010 mit der Aufgabe des Spirituals im Burgenländischen Priesterseminar in Wien betraut und vom Bischof Ägidius Zsifkovics in dieser Funktion bestätigt. 
Seit 1. September 2012 ist er Spiritual auch im Seminar der Diözese St. Pölten in Wien, seit 1. September 2017 auch im Seminar der Erzdiözese Wien, und außerdem ist er Geistlicher Assistent der burgenländischen Theologiestudierenden an der Universität Wien.